Atelier Fürstenberg

Räume

Raum-Kunst-Werke

Raumprojekte

Inhalt: Kunst - Werk - Raum

angefangen hat es

  mit den Kirchenfenstern

der Abtei Neuburg in Heidelberg

dann war´s um mich geschehen

ACN International Kirche in Not

Gestaltung der Empfangsräumlichkeiten des Mutterhauses der ACN in Königstein
mit integrierter Dauerausstellung zum Thema Christenverfolgung
Die Konzeption und Ausführung dieses Projektes habe ich in Zusammenarbeit mit Dr. Markus Moninger gemacht.

Ausführliche Informationen zur Ausstellung erhalten Sie mit diesem PDF-Dokument.

der große Raum mit dem Kellion in der Mitte

Goldbild
das Evangelium der Samariterin und das Glasphoto der Schwestern

Goldbilder mit einer Evangeliumsdarstellung von  Glasphotos überlagert

Das trompe l´oeil Gefängnisfenster mit der angedeuteten Engelserscheinung darinnen


Raumansicht mit Kellion-Westwand worauf die Schatten des Engels mit dem Hl. Petrus zu sehen sind

Kellion Nordwand mit Trompe l´oeil mauer

Innenansicht Kellion mit Lichtriss und Piétà in der Wand

Kellionfenster mit durchsichtigen Gefängnisbarren

Hier sihet man eine Wand mit dem Gefängnisbett, auf das der Besucher sich setzen darf um den Raum auf sich wirken zu lassen.

Die Inschriften zeigen in allen Sprachen Gebete, Notrufe aber auch Danksagungen.

Im Flur befindet sich die "Mauer der Lebendigen Steine"

Hier leuchten die Bausteine von 2000 Jahren Geschichte, insbesondere was ACN in den letzten Jahren weltweit unterstützt und fördert.

Abtei Neuburg / Heidelberg

Im Zuge der Renovierung der Kirche der Benediktiner-Abtei Neuburg in Heidelberg habe ich die Südfenster und ein Westfenster gestaltet. Sie sind aus mundgeblasenem Glas. Dieses besonders edle Material erhebt die Seele durch sein lebendiges, nie vergilbendes Farbenspiel, das - egal, bei welchem Wetter - zum Staunen "zwingt".









Hüffenhardt

Die Kirche Maria Königin in Hüffenhardt brauchte ein Fenster, wodurch die Passanten nicht während der Gottesdienste reinschauen konnten. Auch sollte man nicht die konzentrationsstörenden Mülltonnen oder parkenden Autos vor Augen haben wenn man Richtung Altar schaute.
Das Budget erlaubte nicht, die ganze Fläche bunt zu verglasen. Also habe ich das Fenster bis ca 2m Höhe vernebeln lassen und dann nach oben hin den Nebel aufgelöst, sodass man die Bäume und den Himmel klar sehen kann. Die Pfarrgemeinde wünschte sich etwas "Regenbogenhaftes", was dadurch entsteht, dass der kaskadenhafte Buntblätter-Fall, wenn die Sonne hereinscheint, sich auf der Altarwand niederschlägt und somit einen Bogen bildet: halb aus Buntglas im Fenster, halb durch die bunten Lichter, die sich niederschlagen.

Bei der Glasauswahl in Waldsassen

Im Atelier des Glasermeisters Bernd Bury in Heidelberg (Kunstglaserei Meysen)

De Blätter werden ausgewählt,  zurecht geschnitten und auflaminiert. Dieselbe Technik wie die des Richterfensters im Kölner Dom

Einsetzung der Scheiben

Zweiseitig wurden die Blätter auf die Trägerscheiben laminiert

Oben links sieht man, wo das Fenster durchsichtig wird

Frisch installiert

Das Rot-Violette Glas wird mit geschmolzenem Gold gemacht!

Beginn der Seitenfenster.
Diese Zeichnungen im Originalmaßstab
nennt man Carton.

Das Schwarzlot ist die schwarze Farbe für die Linien.

... fertig zur Bearbeitung ...

Das Schwarzlot wird unter anderem
mit Federn aufgetragen.





Wichernkirche Heidelberg

oder "die Arche" genannt, sollte einen feierlichen Aspekt bekommen. Aber das Gebäude dient auch manchmal anderen Zwecken als dem Gebet. Es sollte etwas da sein, was unaufdringlich, aber fest bestehend den Raum als kirchlichen Raum prägt. Die Gemeinde entschied sich für ein dreiteiliges Kreuz, das duch die locker und rissig gelegten Goldblätter sanft die Atmosphäre erleuchtet.

Das Altarbild bevor der Altar zurechtgemacht wurde.

das Triptychon

Je nach Lichteinfall reflektiert es anders.

Polimentvergoldung in meinem Atelier.

Bursfelde

Im Kloster Bursfelde sollte für den Winter ein heizbarer Gebetsort gestaltet werden. Ich habe die Farben der unglaublich schönen Kirche übernommen, damit man in dem kleinen Raum die Atmosphäre herüberkommen spürt.

Die wunderschöne berühmte Klosterkirche von Bursfelde

ein Blatt Chromoxyd und Goldrosa

Vorher

Nachher

Schlieren, an Weihrauch erinnernd. Sie soll auch das hässliche Flachdach hinter der Glastür verstecken.

Vergoldung des Stoßes. Da wo eine Blatt das Nächste berührt

Mundgeblasene Glasblätter haben die größe eines Atems. (~ 70-90cm hoch
und ~ 60cm breit)

die digitale Kamera kann leider die zarten bunten Farben nicht fangen. Ich muss nochmal vernünftige Photos machen.

Malteser Andachtsraum Freiburg


Aquarellskizze

An die Wände malte ich wie den Schatten der Weihrauchscheiben bis vorne hin. Das machte den winzigen fensterlosen Raum weiter

Das "Weihrauchglas"

aus dem Vorraum gesehen

ich liebe dieses Glas!

Hier fehlt noch der Teppich (hellbeige)

Das Kreuz wird von hinten beleuchtet und hat ein selenorangenes Glas davor.

Das Glas ist auf einer Trägerscheibe vom Boden bis zur Decke, die durch ihre Senkrechtigkeit Höhe in den kleinen Raum bringt

Sankt Peter in Bad Wimpfen

In Bad Wimpfen wurde die Winterkapelle umgestaltet. Sie dient dem Zusammenkommen einer kleinen Hausgemeinschaft zum Stundengebet und hin und wieder für größere Gruppen und Versammlungen der Malteser. Nach der Renovierung war sie "zu perfekt" und brauchte noch etwas Atmosphäre. Ich wollte sie "aufbrechen", durchlässiger machen, damit Schwingung hineinkommt und etwas
von der Atmosphäre der wunderbaren gotischen Kirche des Klosters.

Vorher

Nachher

der Tabernakel auf einem Stück gotischen Steins

Abends

Montpellier  Frankreich

Die Pfarrkirche St. Vincent in Montpellier erhielt eine Wandmalerei. Es kommen viele Touristen
für kurze Momente des Gebets oder der Stille hier her.

Die Osternacht 2019 war die erste große Versammlung mit dem neugestalteten Altarraum

...am Ostermorgen

Der Auferstandene wie durch die Steine hindurchkommend

Die Gerüstmalerei beansprucht eine gewisse Sportlichkeit

  Und da die Figuren über 2m gross sind muss man fortwährend hin und herlaufen um sie in der Proportion zu sehen

Es war eine Herausforderung, so "übers Eck" zu malen.

Ausserdem waren immer Schatten des Gerüstes auf der Wand die ich mir wegdenken musste

Dieses Photo machte mich schmunzeln....